Gemeldete Explosion in der Innenstadt - Feuerwehr am Donnerstag im Dauereinsatz!

Die Feuerwehr Herdecke wurde in der Nacht zu einer Explosion in die Mühlenstraße gerufen.

Die Freiw. Feuerwehr war am Donnerstag wieder mehrfach im Einsatz: Eine Person in Notlage wurde um 12:43 Uhr aus einem Gewerbebetrieb an der Wittener Landstraße gemeldet. Eine Person war mit dem Zeigefinger in einer Drahtrolle eingeklemmt und konnte sich nicht befreien. Die Person wurde behutsam mit einem Seitenschneider aus der Zwangslage befreit. Die Verletzungen an dem Finger waren so schwer, so dass die Person mit einem Rettungswagen in ein Spezialkrankenhaus (Handchirugie) transportiert werden musste.

Weiter ging es um 16:41 Uhr mit einem First Responder Einsatz. Aus einem Kirchender Altenheim wurden zeitgleich zwei Notfälle gemeldet. Einen davon übernahm die Freiw. Feuerwehr Herdecke. Eine Person wurde bis zum Eintreffen des überörtlichen Rettungswagens erstversorgt.

Eine hilflose Person in einem Aufzug wurde um 18:45 Uhr aus dem Gemeinschaftskrankenhaus gemeldet. Eine Person sollte in dem Aufzug gefangen und akut gesundheitlich gefährdet sein. Bei Eintreffen wurde im Krankenhaus nichts festgestellt. Es ist hier ein böswilliger Alarm anzunehmen.

Stadtalarm mit Sirene aufgrund einer Explosion

Eine Explosion in einem Wohngebäude wurde der Feuerwehr in der Nacht zu Freitag um 4:04 Uhr aus der Mühlenstraße gemeldet. Die Leitstelle alarmierte aufgrund der akuten Meldung den größtmöglichen Kräfteansatz der Feuerwehr (Stadtalarm mit Sirene). Bei Eintreffen nach sieben Minuten wurde festgestellt, dass ein Geldautoamt einer Bank offenbar vorsätzlich gesprengt wurde. Die Bank befindet sich im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses. Der beschädigte Bankbereich wurde durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera und einem Gasmessgerät ausgiebig erkundet. Auch die Geschosse oberhalb der Bank wurden vorsichtshalber überprüft. Alle Erkundungen verliefen negativ und es waren keine Gefahrenabwehrmaßnahmen der Feuerwehr erforderlich. Daher wurde der Einsatz an die zuständige Polizei übergeben. Zwei Löschzüge der Feuerwehr waren 60 Minuten im nächtlichen Einsatz.

Bildquelle: Alex Talash - mit freundlicher Genehmigung.