Feuerwehr und Johanniter ziehen positive Bilanz – 73 Einsatzkräfte der Gefahrenabwehr waren sehr gut vorbereitet

Die Freiw. Feuerwehr Herdecke und die Johanniter waren für eine mögliche Evakuierung des Ortsteils Sonnenstein gut vorbereitet.

Symbolbild Lagekarte

In den letzten Wochen wurde durch die Feuerwehr und in Beteiligung mit den Johannitern ein fundiertes Einsatzkonzept ausgearbeitet. Dies fußte auf der notwendigen Unterstützung von 45 ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiw. Feuerwehr und 28 ehrenamtlichen Kräften bei den Johannitern. Diese standen für eine mögliche Evakuierung am Donnerstag und Freitag bereit. Ein Dank geht auch an die Arbeitgeber der Einsatzkräfte für eine mögliche Freistellung von der Arbeitsstelle. Eine solche Dimension von Einsätzen kann nur mit der notwendigen Unterstützung von ehrenamtlichen Kräften durchgeführt werden.

Die Feuerwehr hatte eine Technische Einsatzleitung im Rathaus neben dem Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Herdecke geplant. Hier wäre das Einsatzereignis aus dem Hintergrund mit fünf Stabsfunktionen geführt worden. Ein Löschzug der Feuerwehr war für den Evakuierungsbereich vorgesehen. Ein weiterer Löschzug mit Unterstützung der Freiw. Feuerwehr Wetter für den Grundschutz des übrigen Stadtgebietes. Eine Leitende Notärztin aus Schwelm und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst waren für den Einsatzabschnitt Evakuierung und Betreuung vorgesehen. Nicht mobile Bürger wären mit Krankentransportwagen in den Betreuungsraum am Friedrich Harkort Gymnasium gefahren worden. Dort sollten die Bürger und auch alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Johanniter, Polizei und Stadt versorgt werden. Ein überörtlicher Patiententransportzug 10 – ein landesweites Einsatzkonzept – stand für einen größeren Evakuierungsradius in Alarmbereitschaft. Auch die Warnung und Information der Bevölkerung war über das neue Warnkonzept in Verbindung mit der Warnapp Nina vorgeplant. Die Feuerwehr empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürger diese App zu installieren und zu nutzen.

Der Einsatz wurde nicht durchgeführt worden, jedoch waren die Vorplanungen und Abstimmungen hierfür immens. Die erstellten Konzepte und Umsetzungen sind nicht umsonst. Die Feuerwehr hat ihre Einsatzkonzepte und auch teilweise die hierfür erforderliche Technik aufgrund dieser möglichen Lage updaten können und ist somit für zukünftige Lage sehr gut vorbereitet.

Der allgemeine Vertreter der Bürgermeisterin Frank Zagler und Dezernent Dr. Heismann bedankten sich für die hohe Einsatzbereitschaft aller Helfer der Gefahrenabwehr und zudem für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Feuerwehr, Johanniter und Polizei war in allen Richtungen sehr angenehm und eine gute Teamarbeit.