Angeblicher Zimmerbrand im Mozartweg – Wohnung war leicht verraucht – Bewohnerin blieb unverletzt

Abendlicher Einsatz im Mozartweg. Hier war eine Nutzungseinheit verraucht.

Ein Zimmerbrand wurde am Mittwoch um 22:16 Uhr aus dem Mozartweg gemeldet. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatte in der Küche ein Heimrauchmelder ausgelöst.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle wurde festgestellt, dass es in der Küche auf einem eingeschalteten Herd leicht gebrannt hatte. Weiterhin haben laut Anruferin die Sicherungen im Sicherungskasten ausgelöst und heftig „geknallt“. Die Wohnung im 1. Obergeschoss war leicht verraucht.

Die 66- jährige Bewohnerin, die selbst den Notruf abgesetzt hatte, wurde von der Feuerwehr aus der verrauchten Nutzungseinheit geführt und dem Rettungsdienst zur Sichtung übergeben. Ein Notarzt aus Hagen sowie das Rettungswagenteam aus Herdecke führten vor Ort eine CO-Messung (CO = Kohlenstoffmonoxid) durch. Im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass die Dame unverletzt war und somit vor Ort verbleiben konnte.

Derweil kontrollierte die Feuerwehr ausgiebig die Wohnung mit einer Wärmebildkamera. Ein ehrenamtlicher Feuerwehrmann, der hauptberuflich als Elektroingenieur arbeitet, kontrollierte den Sicherungskasten. Die Küche wurde stromlos geschaltet. Die Wohnung wurde mit einem Elektrolüfter entraucht.

Vor dem Gebäude wurde aufgrund der Meldung ein kompletter Löschangriff aufgebaut und die Drehleiter in Anleiterbereitschaft versetzt. Die anderen Mitbewohner waren in ihren Wohnungen sicher und mussten nicht geräumt werden.

Der Mozartweg und die Walter Freitag Straße mussten für den Einsatz 30 Minuten gesperrt werden.

Die Polizei erschien an der Einsatzstelle. Ein Löschzug der Feuerwehr sowie ein Rettungswagen und Notarzt waren 60 Minuten im abendlichen Einsatz. Die Bewohnerin bedankte sich bei den ehrenamtlichen Kräften für den Einsatz vor Ort.