Vorgeplanter Notfalleinsatz an der Werner Richard Grundschule

Was ist ein „Martinhorn“ (ohne „s)“? Wie schnell fährt ein Rettungswagen (RTW)? Was ist hinter der kleinen Tür? Wie viele Personen können mit dem RTW unterwegs sein? Wie lange dauert die Ausbildung zum Notfallsanitäter?

All diese Fragen und noch mehr durften am Dienstagmittag die Kinder der Ersten-Hilfe AG der Grundschule Werner Richard an drei Experten stellen. Die Kinder hatten sich extra auf den Besuch mit kleinen Fragezetteln gut vorbereitet. Mit dabei war auch die AG-Betreuerin und Sonderpädagogin Ina Schulze.

Dank der geduldigen und fachlichen Antworten von Christian Arndt und Philipp Gögen (von der kommunalen Feuerwehr / Rettungsdienst) und André Paudtke (von den Johannitern) kennen die Schüler nun nicht nur Antworten auf diese Fragen. Darüber hinaus durften sie sich den Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug von innen ansehen und wissen nun, wie bequem die Trage ist und wie hoch ihr Puls im Hochsommer. Absolutes Highlight war die Messung des Pulses mit einem Oximeter. Notfallsanitäter Philipp Gögen gab den Kindern gleich ein Ausdruck als Andenken mit. Der stellv. Leiter der Feuerwehr Christian Arndt erläuterte, wann die Feuerwehr zu einer Erstversorgung ausrückt (so genanntes First Responder Modell) und wann der Rettungshubschrauber zum Einsatz kommt.

Die Erste Hilfe AG der Werner Richard Grundschule bedankt sich sehr für den gelungenen Besuch und der guten Kooperation der mit der Feuerwehr und den Johannitern in Herdecke. André Paudtke und seine beiden Kollegen waren abschließend von den fundierten Fragen der Kinder sehr beeindruckt.

Wer Interesse hat, kann bei der Jugendfeuerwehr ab 10 Jahren mitmachen. Im nächsten Jahr ist bei der Feuerwehr und bei den Johannitern eine neue Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahren) bzw. Jugendgruppe geplant. Interessenten melden sich bitte unter Tel. (02330) 303-216 oder unter info(at)feuerwehr-herdecke.de.

Hintergrund: Johanniter und Feuerwehr kooperieren in Herdecke seit längerem vertrauensvoll zusammen. Regelmäßig tauscht man sich inhaltlich beim runden Tisch der Blaulichtorganisationen unter Federführung der Bürgermeisterin aus. Solche gemeinsamen Projekte zeigen die gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen auf.