Hochleistungslüfter

Der Rauch stellt bei einem Feuer meist die größte Gefahr dar und behindert den Einsatz der Feuerwehr massiv: Personen können im giftigen Brandrauch nur kurze Zeit überleben; den Feuerwehrleuten wird durch die eingeschränkte oder gar nicht vorhandene Sicht die Suche von Personen oder der Brandstelle erschwert. Nach einem kleinen Brand verhindert selbst der dünne Rauch, dass Personen zurück in ihre Wohnungen können. Daher ist es sinnvoll, den Brandrauch so früh wie möglich zu entfernen. Insbesondere lässt sich dadurch auch erreichen, dass Menschen gegebenenfalls wieder über einen zuvor verrauchten Treppenraum gerettet werden können, statt in aufwändigen Aktionen über eine Leiter.

 

Dazu führen wir auf allen Löschfahrzeugen und auf der Drehleiter Hochleistungslüfter mit, mit denen wir während unseres Einsatzes den Brandrauch, und mit ihm vorhandene Giftstoffe, aus Räumen „rauspusten“ können. Ein solcher Lüfter bewegt bis zu 43.000 Kubikmeter Luft in der Stunde. Dass heißt, in einem normalen Raum (4 x 4 Meter, 2,6 Meter hoch) wird theoretisch 1.000 Mal in der Stunde bzw. 17 Mal in der Minute die komplette Luft getauscht.