Wärmebildkamera

Zur Suche von vermissten Personen im eigentlich undurchsichtigen Brandrauch, aber auch zum Auffinden von Glutnestern oder Bränden an nicht einsehbaren Stellen verfügen wir auf fdast allen Löschfahrzeugen über eine Wärmebildkamera.

 

Personen und Gegenstände senden in Abhängigkeit von ihrer Temperatur eine Infrarotstrahlung – oder auch Wärmestrahlung - aus. Je höher die Temperatur ist, desto größer ist die Energie dieser Strahlung. Diese wird dann von der Wärmebildkamera für jeden Punkt im Bild gemessen und damit die Temperatur an dieser Stelle ermittelt. Auf dem integrierten Bildschirm wird dann ein Abbild der Temperaturen im Raum dargestellt. Gegenstände und Personen sind aufgrund ihrer Temperaturunterschiede zu anderen Dingen schemenhaft zu erkennen.

 

Der Vorteil an diesem System ist, dass eine Person auch im dichten Brandrauch zu erkennen ist, denn die von der Wärmebildkamera gemessene Infrarotstrahlung durchdringt diesen. Auch ein Brandherd hinter einer nicht einsehbaren großflächigen Wandverkleidung kann damit gefunden, denn schon geringe stellenweise Temperaturunterschiede der Verkleidung von einigen wenigen Grad lassen sich messen. Der Brandrauch wird jedoc teilweise so dicht, dass wir das Display der Kamera nicht mehr richtig errkennen können. Dann sind die Grenzen der modernen Technik erreicht - es hilft nur noch die klassische Suche mit den eigenen Händen.