Kleidung für die Technische Hilfeleistung

Die Einsätze der Technischen Hilfeleistung überwiegen seit Jahren gegenüber den Brandeinsätzen. In der Regel wird bei diesen Einsätzen ebenfalls die universell einsetzbare Brandschutzbekleidung getragen. Die Feuerwehrleute sind somit immer für jeden Einsatz bereit, sollte zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall ein Fahrzeug in Brand geraten. Für einige Einsätze im Rahmen der Technischen Hilfeleistung gibt es jedoch spezielle Kleidung.Bei Unwettereinsatzen wird eine gelbe Regenjacke getragen. Sie erhöht die Sichtbarkeit im Straßenverkehr und schützt die Brandschutzleidung vor Durchnässung, die sie in ihrer Schutzfunktion einschränken würde.

Für Arbeiten mit der Motorsäge gibt es besondere Schnittschutzkleidung. Insbesondere die Beine sind bei solchen Arbeiten extrem gefährdet, sodass zumindest immer eine Schnittschutzhose getragen wird. Im Inneren dieser Hose sind sehr viele extrem reißfeste Fäden eingearbeitet. Kommt nun die Kette der Motorsäge mit der Hose in Berührung, wird der Oberstoff aufgeschnitten und die Fäden in die Kette gezogen. Sie wickeln sich um den Kettenantrieb und blockieren diesen unverzüglich. Zusätzlich zu dieser Hose wird ein Forsthelm getragen. Dieser verfügt über ein Gittervisier, der das Gesicht vor Sägespänen schützt und nicht beschlägt sowie einen Gehörschutz.