Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntag durch Sturm stark gefordert – Böswilliger Alarm Freitagabend am Gymnasium

Die Freiw. Feuerwehr musste am Wochenende achtmal ausrücken. Viel zu tun hatten die Einsatzkräfte mit der Unwetterlage am Sonntag.

Abgeknickte Strommasten in den Straßen Appelsiepen und Am Hegede

Am Freitag wurden die Kräfte um 18:40 Uhr zu einem Brandmeldealarm in das Friedrich-Harkort-Gymnasium gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass im Bereich der Sporthalle ein Handfeuermelder vorsätzlich eingedrückt wurde. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei war vor Ort. Der Verursacher konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden. Ein Löschzug war 30 Minuten im Einsatz.

Der Rettungsdienst musste am Sonntagmorgen um 7:44 Uhr im Millöcker Weg unterstützt werden. Die Technische Hilfeleistung dauerte 45 Minuten.

Ein umgestürzter Baum sollte sich um 10:31 Uhr auf der Wittbräucker Straße befinden. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich hierbei um einen kleinen Ast gehandelt hat. Die Feuerwehr zog ihn von der Straße. Dies hätte aber auch durchaus ein Passant ohne Eigengefährdung erledigen können.

Ein weiterer umgestürzter Baum wurde um 10:57 Uhr aus der Gerberstraße gemeldet. Vor Ort war bereits ein Gartenbetrieb dabei den Baum auf dem Privatgelände wegzuräumen. Kein Einsatz für die Feuerwehr.

Ein Strommast sollte gegen 11:52 Uhr in der Straße Appelsiepen umfallen. Vor Ort hing der abgebrochene Mast aus Holz nur noch an der Stromleitung. Die Straße wurde für Fußgänger und den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Starke Windböen erschwerten den Einsatz. Mit Unterstützung der Technischen Betriebe wurde der Mast zum umfallen gebracht und von der Straße geräumt. Die elektrischen Leitungen wurden entsprechend gesichert. Einsatzdauer für Löschfahrzeug und Drehleiter 60 Minuten.

Efeu auf der Straße wurde um 13:40 Uhr von der Straße „Auf der Helle“ gemeldet. Ein Löschfahrzeug rückte aus. Das Efeu wurde mit einer Säge entfernt.

Kurz danach wurde um 13:46 Uhr gemeldet, dass in der Straße "Am Hegede" mehrere Strommasten umzustürzen drohten. Hier rückten ein weiteres Löschfahrzeug sowie die Drehleiter aus. Vor Ort wurde festgestellt, dass zwei Strommasten aus Holz vom Wind abgeknickt waren und nur noch von den Kabeln gehalten wurden. Die Einsatzstelle wurde weiträumig gesperrt. Zwei Fahrzeughalter mussten aus Sicherheitsgründen ihre Kraftfahrzeuge umsetzen. Hierbei unterstützte die ebenfalls anwesende Polizei mit zwei Beamtinnen. Die defekten Strommasten wurden wieder von Technischen Betrieben und Feuerwehr zum umfallen gebracht. Die elektrischen Leitungen wurden gesichert. Einsatzdauer: 90 Minuten. An einem Zaun entstand leichter Sachschaden.

Insgesamt musste die Feuerwehr Herdecke bis um 15:30 Uhr zu sechs Sturmeinsätzen ausrücken. Es waren bis zu 13 ehrenamtliche Kräfte mit mehreren Einsatzfahrzeugen im Dauereinsatz.

Bildquelle: Fabian Westerhoff, Feuerwehr.