Angeblicher Reizgasaustritt im Hochhaus – Vier Einsätze am Wochenende

Symbolbild

Die Freiw. Feuerwehr war am Wochenende mehrfach im Einsatz.

Gasgeruch und ein eventueller Reizgasaustritt wurde den Einsatzkräften am Samstag gegen 22:44 Uhr aus einem Hochhaus der Neuen Bachstraße gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich nicht um Gas oder Reizgas, sondern um massive Lösungsmitteldämpfe im Treppenraum handelte. Ein Trupp unter Atemschutz lüftete zunächst ausgiebig den Treppenraum. Die Bewohner blieben in ihren Wohneinheiten. Schnell war auch die Ursache klar: Am Nachmittag hatte eine Eigentümerin ihren Keller im Untergeschoss mit lösungsmittelhaltiger Farbe gestrichen. Da es im Keller keine Abluftöffnungen gab, war der Geruch nun in den Treppenraum gezogen. Die Feuerwehr führte diverse Messungen durch. Es konnte kein Gefahrstoff und kein explosionsfähiges Gemisch nachgewiesen werden. Aufgrund des Geruchs wurde angeordnet, dass die Fenster des Treppenraumes über Nacht offen blieben. Ein kompletter ABC Zug war neben der Polizei 45 Minuten im Einsatz.

Bereits um 11:54 Uhr waren die Kräfte im Millöcker Weg im Einsatz: Dort hatte die Brandmeldeanlage der Altenwohnungen Alarm geschlagen. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass eine Bewohnerin ganz normal gekocht hatte. Die Nutzungseinheit war lediglich durch Kochdünste leicht verraucht. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Leider muss die Feuerwehr immer wieder zu diesem Objekt ausrücken. Es muss nun seitens des Betreibers und der Feuerwehr geprüft werden, ob technische Maßnahmen die hohe Fehlalarmquote hier verringern kann. Ein Löschzug war 30 Minuten im Einsatz.

Am Freitag musste um 14:12 Uhr auf der Ender Talstraße und Gederner Straße eine Ölspur entfernt werden. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei sicherte die Feuerwehr mit einem Fahrzeug. Es kam zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen. Einsatzdauer: 60 Minuten.

Eine weitere Ölspur wurde Freitag um 16:01 Uhr aus dem Eicklohweg gemeldet. Auch hier wurde die Ölspur entfernt. Die Feuerwehr war mit einem Gerätewagen 45 Minuten im Einsatz. Der Verursacher ist bei beiden Spuren unbekannt.