Erfolgreicher Sucheinsatz am Poethen: Polizei und Feuerwehr finden 67- jährige Person in hilfloser Lage

Polizei und Feuerwehr konnten am Freitag einen gemeinsamen Sucheinsatz erfolgreich beenden. Feuerwehr, Leitstelle, Polizei sowie die Krad Staffel des EN-Kreises arbeiteten hier Hand in Hand zusammen.

Die Freiw. Feuerwehr Herdecke wurde am Freitag um 15:21 Uhr in den Ortsteil Poethen zu einer hilflosen Person hinter einer Wohnungstür gerufen. Vor Ort wurde gemeinsam mit dem Notarzt, Rettungsdienst und Polizei festgestellt, dass es sich nicht um eine „Person hinter Tür“ handelte, sondern das eine 67- jährige Frau sich in hilfloser Lage von ihrem Wohnort entfernt hatte. Für die Patientin musste eine Gefahr angenommen werden. Daher bat die primär zuständige Polizei die Feuerwehr um Amtshilfe bei der Personensuche.

Zunächst wurde das Wohngebäude sowie die angrenzende Fläche abgesucht. Zwei Löschfahrzeuge suchten mit der Polizei im Nahbereich. Auch die Motorradstaffel des Ennepe-Ruhr-Kreises wurde vom Einsatzleiter angefordert. Diese neuen Kräder sollten das unwegsame und für die Feuerwehr schlecht oder gar nicht befahrbare Waldgelände absuchen. „Mit diesen Krädern ist man sehr schnell und flexibel. Der Einsatz bot sich in diesem ländlichen Gebiet einfach an“, so der Einsatzleiter. Auch ein Mantrailer Hund war bereits angefordert.

Noch bevor die Kräder in den Wald fuhren, konnte der Suchbereich durch Zeugenaussagen eingegrenzt werden. In der Straße „Im Bruch“ wurde die Patientin um ca. 17:20 Uhr von den Einsatzkräften gefunden. Sie wurde vom Notarzt gesichtet und erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

Über den Einsatzleitwagen der Feuerwehr wurde die Suche, die 2,5 Stunden andauerte, über Funk koordiniert und auf einer Lagekarte dokumentiert. Hier zeigte es sich positiv, dass sich spezielle Kräfte auf dieses Einsatzfahrzeug spezialisiert haben (ELW-Funkgruppe). Auch die moderne Technik wie digitale Karten kam hier den Einsatzkräften zu Hilfe.