Der Sturm Klaus bereitete der Feuerwehr nur mittelmäßig Arbeit. Trotzdem war viel los.

Der Sturm Klaus bereitete der Feuerwehr nur mittelmäßig Arbeit. Ruhig war es aber auch nicht!

Gegen 14:08Uhr musste ein Gefahrenbaum am Unteren Ahlenberg beseitigt werden. Es war ein Ast aus der Baumkrone gefallen. Um 14:39 Uhr wurde die Feuerwehr wieder zum Ahlenberg in den Waldweg gerufen. Dort musste mit der Kettensäge ein Baum auf der Straße entfernt werden.

Ein ausgelöster Heimrauchmelder wurde dann um 15:29 Uhr aus der Zeppelinstraße gemeldet. Aufmerksame Nachbarn hatten richtigerweise die Freiw. Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen konnte von außen kein Brand oder eine Rauchentwicklung (Erkundung über die Drehleiter) in der Wohnung im ersten Obergeschoss erkannt werden. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Da sie aber der Feuerwehr persönlich bekannt waren (Mitglied der Ehrenabteilung), wurde telefonisch Kontakt aufgenommen. Die Schwiegertochter öffnete daraufhin mit einem Zweitschlüssel die Wohnung. Somit wurde ein Schaden an der abgeschlossenen Wohnungstür verhindert. Ein Brand konnte in der Nutzungseinheit nicht festgestellt werden. Der Einsatzleiter ging aber auf Nummer sicher und ließ die Wohnung vorsorglich stromlos schalten. Ein Löschzug war 45 Minuten vor Ort. Die Zeppelinstraße war währenddessen voll gesperrt.

Ein Gefahrenbaum wurde dann von der Ender Talstraße, Höhe Abfahrt Kirchende, gemeldet. Eine nette und aufmerksame Bürgerin hatte dies der Freiw. Feuerwehr gemeldet. Nach Rücksprache mit der Anruferin konnte der Gefahrenbaum dann ausgemacht werden. Die Feuerwehr sperrte die Ender Talstraße komplett. Der Baum war bereits umgefallen und hatte sich in einem zweiten Baum verfangen. Der Baum wurde mit einer Seilwinde vom Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug angeschlagen und schließlich zu Boden gezogen. Somit wurde das Umfallen des Baumes auf die Ender Talstraße verhindert. Einsatzdauer für einen Hilfeleistungszug 35 Minuten.