Sirenen zur Warnung der Bevölkerung und Alarmierung der Einsatzkräfte

Im Stadtgebiet Herdecke gibt es derzeit sieben Sirenenstandorte zur Warnung der Bevölkerung und zur Alarmierung der Feuerwehr Herdecke. Die Technik wurde in den letzten Jahren komplett erneuert.

Verhalten bei Warnton:

Bei der Aktivierung des Warntons informieren Sie sich bitte über die App Nina, die Homepage der Stadt Herdecke bzw. der Feuerwehr Herdecke oder über Radio enneperuhr über die Warnung und über die Verhaltensanweisungen. Bitte benutzen Sie keine Notrufleitungen um sich über die Warnlage zu informieren. Diese sind begrenzt und sollten nur für wirkliche Notfälle verwendet werden. Sollte die Gefahrenlage nicht mehr bestehen wird der Ton "Entwarnung" über die Sirenen wiedergegeben.

  • Ruhe bewahren
  • Türen und Fenster schließen
  • Radio einschalten (Lokalhörfunksender, WDR 2; bei Stromausfall: Autoradio)
  • Nachbarn informieren
  • Gebäude oder Wohnung aufsuchen/verlassen
  • Notrufe (110 oder 112) nicht blockieren! Nur im Notfall anrufen!
  • Achten Sie auf Lautsprecherdurchsagen
  • Befolgen Sie Anweisungen von Einsatzkräften

Verhalten bei einem Feueralarmton:

Bei der Aktivierung des Feueralarmtons besteht zunächst keine generelle Gefahrenlage für die Bürger. Der Ton dient zur Alarmierung von Einsatzkräften der Feuerwehr zu einem Einsatz mit hoher Priorität (Stadtalarm der Feuerwehr mit Sirene). Zu 90 % sind alle ehrenamtlichen Feuerwehrangehörige mit einem digitalen Funkmeldeempfänger ausgestattet. Da nicht alle Kräfte über ein solches Gerät verfügen und es "Funklöcher" gibt, wird bei einem Einsatz mit hoher Priorität immer die Sirene mit dem Feuerschutzton als Redundanz ausgelöst.

Probealarm der Sirenen:

An jedem ersten Samstag im Monat werden alle Sirenen um 12 Uhr zur Probe ausgelöst. Die Sirene heult hier nur kurz auf um die Funktion zu testen.

Der landes- bzw. bundesweite Warntag findet an jedem zweiten Donnerstag im März und September um 11:00 Uhr statt. Dann werden die Sirenen mit den Signalen "Entwarnung, "Warnung" und "Entwarnung" mit einem zeitlichen Abstand von ca. 5 Minuten ausgelöst. Hierbei geht es vor allem darum, die Bekanntheit der Signale in der Bevölkerung zu steigern und auf das richtige Verhalten hinzuweisen.